Risikofaktoren und Folgen

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Risikofaktoren

Bestimmte Risikofaktoren erhöhen die Wahrscheinlichkeit für die Entstehung und das Fortschreiten einer Parodontitis: Stress, manche Allgemeinerkrankungen (z. B. Diabetes) und vor allem das Rauchen. 
Raucher erkranken deutlich häufiger an einer Parodontitis als Nichtraucher und der Verlauf der Parodontitis ist bei Rauchern deutlich schwerer. Dadurch werden die Zähne schneller locker und gehen häufiger verloren. Zudem sprechen Raucher schlechter auf die Behandlung der Parodontitis an als Nichtraucher. Es gibt Parodontitisfälle, die trotz effektiver Behandlung nicht ausheilen.

Vor allem Rauchen ist ein bedeutsamer Risikofaktor für eine Parodontitis.

Folgen

Wird die Entzündung nicht gestoppt, kann sie auf den Kieferknochen übergreifen und schubweise zu dessen Abbau führen. Es kommt zum Zahnverlust. Parodontitis ist die häufigste Ursache für Zahnverlust mit all seinen Konsequenzen. Weitere Folgen einer unbehandelten Parodontitis können ein erhöhtes Risiko für Komplikationen während der Schwangerschaft (Präeklampsie, Frühgeburten und niedriges Geburtsgewicht) sowie ein erhöhtes Risiko für Herzerkrankungen und Diabetes sein.

Eine nicht behandelte Parodontitis geht mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit für Herzerkrankungen, Diabetes und Risikoschwangerschaften einher.